Das »Projekt 2003« | Erster Bericht zu »Projekt 2003«
 

»Projekt 2003« – Abschlussbericht

Die Auflösung

Die Projekt 2003-Formation ist die Formation D03-013 bei Belitz in Mecklenburg-Vorpommern vom 15. Juli 2003!


© Harald Hoos 2003

Hier gibts ein Video!

Der Hauptgewinn des Preisauschreibens, das Buch »Kornkreis-Madalas« geht an:

  • Gisbert Schmied, D-Minden

Die Trostpreise – ein Auto-Aufkleber von www.kornkreise.de gehen an:

  • Sebastian Pfister, CH-Schaffhausen
  • Otto Nedbal, D-Rosenheim
  • Sascha Jakoblew, D-Hildesheim
  • Wolfram Donath, D-Waldshut
  • Simon Steiner, CH-Pfäffikon

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Die Preise werden in den nächsten Tagen versandt.


Warum das Projekt 2003?

Aus den Erfahrungen vieler Jahre Kornkreisszenebeobachtung und aus dem Wissen um die Hintergründe einiger »Kornkreisentstehungen« formte sich bei uns immer mehr das Bild bis hin zur Gewissheit, dass die Kornkreise in ihrer Entstehung nichts Phantastisches sind, sondern erst durch die Kornkreisbeobachter und -enthusiasten zu etwas Phantastischem und Mystischem hochstilisiert werden. Denn der »jungfräuliche« Kornkreis, der eines Morgens auftaucht, wenn sich der Bodennebel hebt, hat bei weitem noch keine Geschichte die darüber hinausreicht, als dass eine mehr oder weniger große Personengruppe des Nachts anstrengende Feldarbeit verrichtet hat. Die Geschichten und Mythen werden dem »Kreis« in den Tagen und Wochen nach seiner Anlegung angedichtet. Diese Aura, die um das unbescholtene Getreidemuster entsteht, verdichtet sich immer weiter zu einer Wahrhaftigkeit, die für viele beobachtenden Personen irgendwann zur ganz persönlichen Realität wird. Von »Lüge und Betrug« kann hier nicht die Rede sein – Selbstsuggestion, Dogmatismus und Glaube sind die Zutaten, aus denen ein »echter Kornkeis« entsteht.

Dieser Prozess wurde schon durch unseren letztjährigen »Kreis zum Buch« in weiten Teilen bestätigt und dokumentiert. Unsere Idee, die zum Projekt 2003 führte, war die, diesen Prozess noch feiner und detaillierter zu dokumentieren.

Und zu alldem behaupten ja die Kornkreisforscher nach wie vor, menschengemachte von sogenannten »echten« Kornkreisen unterscheiden zu können!

Welche Anomalien werden die Forscher in unserer Formation entdecken und messen? Wird man tote Fliegen als Echtheitsindiz heranziehen? Oder werden es eher Anomalien in der Radioaktivität sein? Oder gar die berühmten Wachstumsveränderungen an den Halmknoten?


Die Entstehung

Es war ein glücklicher Zufall, dass Florian über Freunde von Freunden den Kontakt zu einem Landwirt nach Mecklenburg-Vorpommern bekam. Tillmann B., der große Ländereien bei Belitz besitzt, war spontan begeistert von unserer Projekt 2003-Idee. So saßen wir am 11. Juli im Zug nach Kiel. Unser Gepäck entsprach nicht dem, das man normalerweise für ein Wochenendtrip mit sich führt. Seile und zwei verpackte Stomper machten die Reisetaschen schon etwas unhandlich.

In Kiel trafen wir auf den dritten im Bunde – Markus Schröder. Nach dem Abendessen entstand auf dem Schröder’schen Wohnzimmertisch die Konstruktionszeichnung für die Belitz-Formation.

Am nächsten Nachmittag trafen wir auf dem Gutshof Belitz ein. Tillmann und seine Familie empfang uns drei Verrückte aufs Herzlichste und wir plauderten über unsere teilweise jahrzehntelange Kornkreis-Erfahrung. Bei einigen unserer Anekdoten schauten der Gutsbesitzer und seine Familie ungläubig aber durchaus amüsiert.

Danach durften wir unser Spielfeld auswählen, wir bekamen mehrere Felder bei einer Rundfahrt um Belitz vorgeführt. Bei einer solchen Auswahl kein leichtes Unterfangen! Nachdem wir uns entschieden hatten, beredeten wir bei einem Abendessen in einer Dorfgaststätte das weitere Vorgehen.

 

   
   Das Projekt 2003-Feld in unberührtem Zustand         
   © Florian Brunner 2003


Wir vereinbarten, dass der Feldeigner eine passive Rolle in dem Geschehen, das ab dem Zeitpunkt der Entdeckung seinen Lauf nehmen wird, einnehmen solle. Er sollte das Spiel einfach mitspielen, quasi als Unwissender mit den Ereignissen der kommenden Tagen und Wochen agieren. So wie wir es auch aus anderen Fällen in Deutschland und vor allem England wissen, bei denen der Landwirt selbst in das Kornkreis-Geschehen involviert war.

Gegen Mitternacht war es soweit. Wir parkten unser Auto unauffällig und verschwanden im Feld. Zügig begannen wir mit unserer Arbeit und waren begeistert von den ersten Teilelementen, die wir ins Feld pressten. Alles stimmte: die Getreideart, der Reifegrad des Korns, die Witterung. Es war eine mystische Stimmung. Wir wussten, dass wir nichts Illegales tun, aber nichtsdestotrotz wollten wir nicht entdeckt werden. So achteten wir auf Autos, vor allem aber Radfahrer und Fußgänger. Irgendwann wurden wir irritiert durch Lichter an einem abgelegenen, recht weit entfernten Waldstück. Waren hier Personen unterwegs? Hatte man uns entdeckt? Wir beobachteten eine Zeit lang die seltsam blinkenden Lichter und setzten dann die Arbeit an unserem Kunstwerk fort. Die Arbeit ging zügig voran. Nach knapp zwei Stunden war unser Werk vollendet. Dass wir uns an einer Stelle total vertan hatten und zwei ursprünglich geplante und schon schlecht ausgeführte Rechtecke neben der Achse der Formation zu einem Ring ausarbeiten mussten, ist auch später niemandem aufgefallen.

 

Für den nächsten Morgen um 11 Uhr war von dem Flughafen Rostock-Lage aus bereits ein Fotoflug gebucht. Kreisend über unserem Werk waren wir mit unserer Arbeit hochzufrieden und hatten jede Menge Bild- und Videomaterial im Kasten! Gleich nach dem Rundflug machten wir uns auf den Nachhauseweg – eine lange Zug- bzw. Autofahrt lag vor jedem von uns.

   
   oben: Bodenansich am Morgen nach der Anlegung
   unten: erster Überflug über die Projekt 2003-Formation
   © Florian Brunner 2003

 

Auf der Heimfahrt reflektierten wir mehr als einmal unser Tun und Handeln, sinnierten über unser Hobby – nun, teilweise mit Ergebnissen die uns selbst irritierten. Ist schon alles ziemlich verrückt! Doch die Tatsache, dass es unter anderem Menschen gibt, die sich ein Gummiseil um den Fuß binden und von einer Brücke springen, half uns in unseren Gedanken weiter. Darin sahen wir für den Moment des Zweifels noch erheblich weniger Sinn.


Die Entdeckung

Uns war es sehr wichtig, dass der Kornkreis schnell entdeckt wird und vor allem, dass die wichtigen Konkreisforschergemeinschaften von der neuen Formation erfahren. Also taten wir das, was nach unserem Wissen schon Dutzende Male zuvor geschehen war: Über einen Strohmann schleusten wir die Meldung und die ersten Bilder in die Szene. Alles funktionierte auf Anhieb. Die Formation wurde im Internet gemeldet und war somit allen Enthusiasten zugänglich.

Parallel dazu sorgte das merkwürdige Zeichen im Feld natürlich bei der Bevölkerung in Belitz für Aufruhr. Die ersten Schaulustigen pilgerten zum Getreidemuster, begannen darüber zu philosophieren, wer oder was wohl die Verursacher seien. Lokale Presse und letztendlich auch das Fernsehen berichteten über das Belitzer Wunder. Ein Beitrag in dem Format »DAS!« des NDR krönte den Medienrummel. Tillmann B., der uns wohlgesonnene Gutsbesitzer, spielte die vereinbarte Rolle brilliant! Und nach und nach durchschaute er selbst die Mechanismen des Kornkreisphänomens immer weiter. Die Anekdoten, die wir ihm bei unserem Eintreffen im Gutshof Belitz erzählten und die bei ihm ungläubiges Staunen auslösten, spielten sich nun »live« auf einem seiner Felder ab. Personen, die teilweise von weither anreisten und von kosmischen Zeichen sprachen, Halmlagerungen analysierten, Halmknoten unter die Lupe nahmen, von Aliens, UFOs und außerirdischen Besuchern sprachen.

Der erste Teil unseres Planes war voll aufgegangen: Wir hatten ganz legal und offiziell einen nachweislich menschengemachten Kornkreis in der Szene etabliert!


Reaktionen und Einsichten

Als nächsten Schritt hatten wir uns gewünscht, dass der Kornkreis als »echt« kategorisiert wird. Doch dies blieb uns versagt. Dies lag nicht an der Formation selbst, sondern letztendlich an einem Umstand, den wir als vernachlässigenswert eingestuft hatten. Die Tatsache, dass wir Projekt 2003 angekündigt hatten, rief zur äußersten Vorsicht bei den Kornkreisforschern auf, was die Beurteilung und Kategorisierung von Formationen in »echt« oder »falsch« angeht, auf. Die Gewissheit, dass irgendwo der Brunner/Hoos-Kreis dazwischensteckt, überschattete die Berichterstattung und so wurde generell in der Saison 2003 kaum ein Urteil über »echt« oder »falsch« abgegeben. Die Angst vor einer Blamage war zu groß. So schreibt Andreas Müller von invisible(circle schon kurz nach der Ankündigung unseres Projekts im Forum auf dieser Homepage: »[...] Ihr streut eine sehr ungesunde Saat des Zweifels und der Unsicherheit. Jeder, ob nun Forscher oder nicht, wird sich bei jeder neuen Formation – und Ihr könnt ja schließlich nicht alle alleine machen – immer als erstes Frage müssen: Könnte es sich vielleicht auch um die Testformation handeln ... also Obacht! Das ist – worin mir sicher viele Forscher-Kollegen, egal welcher Disziplin, zustimmen – keine gesunde Voraussetzung für irgendeine Art von Forschung. [...]« (http://f25.parsimony.net/forum63727/messages/2443.htm)

Der Hauptvorwurf der uns gemacht wurde war, wir würden die Kornkreisforschung boykotieren, die Kornkreisforschung ins Lächerliche ziehen. So schreibt Dr. Uwe Engelmann stellvertretend für viele in der Ausgabe 2/2003 des FGK-Report: [...] »wird dadurch [durch das Projekt 2003] aber die Erforschung eines möglicherweise echten Phänomens stark gestört und es werden vor allem Zwist und Mißtrauen in der Kornkreisszene geschürt« [...] Doch wie kann man eine Forschung boykotieren, wenn man ein Versuchsobjekt zur Verfügung stellt an der sich die Forschung messen kann. Müssten uns nicht eigentlich eben genau diese Personen dankbar sein? Dies wird eine Logik bleiben, die uns verschlossen bleibt, wir aber diese Absurdität als essentiell ansehen, um dem Kornkreisphänomen einen Fortbestand zu garantieren.

Kurzum: Projekt 2003 hätten wir nicht ankündigen dürfen – es hätte verdeckt stattfinden müssen!

Als zweiter Fehler stellte sich die Wahl unseres Designs heraus. Unsere Vorliebe für Langpiktogramme lenkte den Verdacht vieler auf Belitz. Für verschiedene Auftragsarbeiten hatten wir bereits ähnliche Formen gewählt, beispielsweise für den »SAT 1-Planetopia-Kreis« im Jahr 2002.


Langfristige Reaktionen und Bewertungen

Mit Absicht haben wir die Auflösung des Projekt 2003-Rätsels recht lange hinausgezögert. Denn wir wissen von anderen Kornkreis-Fällen, dass oft lange nach der Ernte eine Mystifizierung einsetzt. Denn ist das Korn erstmal gemäht und alle Spuren beseitigt, können viele Behauptungen nicht mehr verifiziert werden und erhalten somit sehr schnell den Status der Wahrhaftigkeit.

Und ein ganz klein wenig wurden wir für unser Warten auch noch belohnt. Denn so steht in einem Bericht von Frank Peters/FGK geschrieben: »[...] Zu Beginn der 60iger Jahre hat es in der Nähe der diesjährigen Formation in Belitz, südöstlich des Rostocker Flughafens Laage, einen Kornkreis gegeben und zwar zu Füßen einer kleiner bewaldeten Anhöhe, dem Teufelsberg. In der hügeligen, eiszeitlichen, von Grundmoränen durchzogenen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns gab es auch schon einige archäologische Funde, wie Scherben und Speerspitzen. Er war Anfang der 60iger Jahre im Feld unterwegs gewesen und glaubte von weitem zuerst das Ergebnis eines Streiches der Dorfjugend zu sehen. Zuerst nahm er an, dass sie mit Mopeds oder Motorrädern dort ihre Runden aus Übermut gedreht haben könnten. Auch das Werk eines Traktorfahrers schloss er nicht aus, der dort gewendet haben könnte. Aber wer wendet schon seinen Traktor in einem Kornfeld? Als er sich den Kreis im Korn näher ansah, fielen ihm jedoch gleich die feinen filigranen Strukturen auf und er schloss beide Möglichkeiten aus. Er war sich sicher, dass er so etwas noch nie zuvor gesehen. Das Korn lag im Uhrzeigersinn flach an den Boden gedrückt und war nicht etwa abgemäht. Es sah wunderschön aus, wie ein runder Webteppich. Die ganze Formation hatte ungefähr einen Durchmesser von 20 m.[...]« (http://www.fgk.org/03/belitz/60er.shtml)

In diesem Bericht werden drei interessante Aspekte eingewoben: »in der hügeligen, eiszeitlichen, von Grundmoränen durchzogenen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns«, »archäologische Funde« und ein Kornkreis-Sichtungsereignis, das viele Jahre zurückliegt. Ein Verweis auf prähistorische Begebenheiten und Funde ist in der gesamten Kornkreisberichterstattung oft zu finden und soll offensichtlich suggerieren, dass es hier größere Zusammenhänge gibt, als die, die wir auf den ersten Blick sehen können. Der Verweis auf frühere Kornkreisentdeckungen soll suggerieren, die ganze Sache ist »alt«. Und wer soll schon früher so was frevelhaftes wie Kornkreise-Machen getan haben?

Mit Sicherheit haben auch die einschneidenden Ereignisse auf der Insel Rügen den einen oder anderen Einfluss auf unser Projekt gehabt. Dort wurde eine Woche nach der Entdeckung der Belitz-Formation der Kornkreismacher entlarvt, der zwei Jahre die Szene auf der Ostseeinsel aufgebaut hat und am Laufen hielt (http://www.invisiblecircle.org/ser/druegen.html)


Resümee

Es ist uns zweifelsohne gelungen, einen ganz normalen Kornkreis in der Szene zu platzieren. Und es sei eines nochmal explizit betont: Wir haben nichts getan, was kornkreisuntypisch ist! Alle Tricks und Mechanismen denen wir uns bedient haben, sind in der Kornkreismacherszene alt bekannt und erprobt!

Doch kam dieses Experiment letztendlich eine paar Jahre zu spät. So waren die Schocks von den Blamagen speziell des letzten Jahres doch noch sehr gegenwärtig. Wir erinnern uns an den Kornkreis, der im Auftrag von SternTV angelegt wurde und sich zu diesem Anlass viele Kornkreisforscher selbst der Kamera vorführten (http://www.kornkreise.de/Aktuelles_main.htm). Urteile über Kornkreisformationen werden von den Forschern in der Öffentlichkeit nicht mehr oder nicht mehr so schnell abgegeben.

Wir wissen schon jetzt, dass es einige Fanatiker geben wird, die uns nicht glauben werden, dass wir die Formation bei Belitz angelegt haben. Diese Personen werden behaupten, dass wir Teil der Desinformationskampagne sind, die mit Doug & Dave begonnen hat. Wir sind nun auf die Reaktionen in der Nachbereitung unseres Projekt 2003 gespannt.

Wir haben durch dieses Projekt weitere wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Wir können mit Sicherheit sagen, dass es ein vergleichbares Projekt von unserer Seite nicht mehr geben wird. Aber eines wissen wir auch genau: Es wird weiter Kornkreise geben!


Dank

Unser besonderer Dank gilt Tillmann B. und seiner Familie, die uns so herzlich bei sich aufgenommen haben und tatkräftig unser Projekt unterstützt haben. Desweiteren danken wir den Personen, die uns anonymer Weise bei unserer Aktion behilflich waren.

Dezember 2003
Harald Hoos  |  Florian Brunner  |  Markus Schröder

 

Erster Bericht zu »Projekt 2003«

Die Felder sind gemäht, Erntedank ist gefeiert. Nun sehen wir die Zeit gekommen, einen ersten Bericht zu unserem »Projekt 2003« zu veröffentlichen. Doch werden wir jetzt noch nicht die Formation bekanntgeben, da noch Reaktionen schwelen, die den Bericht vervollständigen werden.

Soviel aber schon heute: Das »Projekt 2003« wurde erfolgreich durchgeführt. Eine Formation, bisher durch die Kornkreisforscher nicht als Menschenwerk identifiziert, wurde von uns angelegt! In Gesprächen und auch in der Szenebeobachtung in diesem Sommer war deutlich zu spüren, dass die »Gefahr«, die von diesem Projekt ausgegangen ist und auch noch immer ausgeht, allgegenwärtig war. In dieser Saison wurde innerhalb des harten Kerns der Kornkreisszene

sehr vorsichtig mit dem Urteil »echt« oder »falsch« für eine Kornkreisformation umgegangen. Kaum einer der Kornkreisforscher ließ zu einem Urteil über eine untersuchte Formation hinreißen – Hintertüren wurden offen gehalten.

Auch die Protestrufe, die mit der Ankündigung des Projekt 2003 vor der Saison aufkamen, verhallen nun auch nach der Ernte noch nicht. Einer der Hauptvorwürfe gegen das Projekt bleibt, dass wir damit die Kornkreisforschung stören, bzw. sabotieren würden. So schreibt Dr. Uwe Engelmann stellvertretend für viele in der aktuellen Ausgabe des FGK-Report: [...] »wird dadurch [durch das Projekt 2003] aber die Erforschung eines möglicherweise echten Phänomens stark gestört und es werden vor allem Zwist und Mißtrauen in der Kornkreisszene geschürt« [...] Dieses Argument bleibt für uns nicht nachvollziehbar, da die Kornkreisforscher doch ihren eigenen Angaben und Berichten zufolge, stichhaltige Kriterien haben, um »echte« und »falsche« Kornkreise zu unterscheiden.

An anderer Stelle wird auch schon begonnen um unser Projekt die Aura des Unwahrhaftigen aufzubauen. So wurde in unserem Forum uns schon Manipulation unterstellt, obwohl für die Öffentlichkeit noch gar nicht feststeht, welches die Projekt 2003-Formation ist (http://f25.parsimony.net/forum63727/messages/2896.htm). Eine altbewährte Methode der Diffamierung, durch die Fanatiker ihr liebgewordenes Weltbild erhalten wollen. Wir sind schon jetzt gespannt auf weitere unwiderlegbare Behauptungen zu unserem Projekt.

48 Einsendungen zu unserem an das »Projekt 2003« gekoppelte Gewinnspiel haben wir bisher vorliegen. Auch da zeigt die Verteilung der eingereichten Tipps, dass sich unsere Formation gut ins Gesamtbild der diesjährigen Kornkreise eingegliedert hat.

Heute legen wir den Einsendeschluß für das »Projekt 2003-Quiz« auf den 30. November 2003 fest. Den Termin für die Auflösung des Rätsels werden wir rechtzeitig bekanntgeben. Und wir sind davon überzeugt, dass nach Bekanntgabe der Formation die meisten eben schon genau diese in Verdacht hatten...

 

»Projekt 2003« – kurz vor der Auflösung!

Der Einsendeschluss zum »Projekt 2003«-Gewinnspiel ist vorüber!

Es gingen und insgesamt 81 auswertbare Einsendungen zu, 17 dieser Teilnehmer haben richtig getippt!

Noch im Jahr 2003 geben wir die Auflösung bekannt und berichten Ausführlich über unsere diesjährige Aktion!

Das »Projekt 2003«

 

Auch dieses Jahr wird das Team Brunner/Hoos wieder in einem Feld aktiv sein!

Unser letztjähriger Kreis zum Buch hat für sehr viele kontoverse Diskussionen gesorgt und letztendlich war das Experiment - das zunächst ja gar nicht als solches gedacht war (lesen Sie hier) - für den undogmatischen Kornkreisinteressierten sehr aufschlußreich. Zunächst als »unmöglich menschenmachbar« eingestuft, mutierte unser Kreis zum Buch zu »eindeutig, auf den ersten Blick menschengemacht«.

Viele Kornkreisforscher versteigen sich nach wie vor zu der Aussage, dass sie in der Lage seien, »echte« von »falschen« Kornkreisen zu unterscheiden, führen dazu nach wie vor "Echtheitsindizien" an, die inzwischen oft schon Jahrzehnte widerlegt sind (z. B. komplexe Halmlagerungen, Wachstumsveränderungen an den Halmknoten, "Bent but not broken" - gebogene, nicht gebrochene Halme).

Sollten diese Argumentationen eine reale Grundlage besitzen, so bieten wir diesen Sommer den Kornkreisforschern eine Möglichkeit sich zu beweisen: Das Team Brunner/Hoos wird im Laufe der Saison in Deutschland eine Kornkreisformation anlegen. Zeitpunkt und Ort bleiben selbstverständlich unbekannt. Zu gegebener Zeit - gegen Ende 2003 - werden wir unser Geheimnis lüften und dokumentieren, wie diese Formation bewertet und analysiert wurde.

Und für diejenigen, die jetzt schon zum Telefonhörer greifen wollen, um den nächsten Staatsanwalt über eine geplante Straftat zu informieren: Das Experiment wird legal sein!

Und um Sie, liebe www.kornkreise.de BesucherInnen zu integrieren, gliedern wir an das Experiment ein kleines Gewinnspiel an. Jede deutsche Formation, die diesen Sommer auf unserer Homepage veröffentlicht wird, erhält einen Code. Wenn Sie der Meinung sind das betreffende Kornkreismuster entdeckt zu haben, geben Sie den Code in das untenstehende Formular ein. Somit nehmen Sie dann an einem Gewinnspiel teil. Der Hauptpreis ist das Buch "Kornkreis-Mandals" aus dem Schirner Verlag. Weiter verlosen wir fünf Trostpreise.

Wir hoffen, dass viele Spaß an unserem Experiment haben!

Hier gehts zur Galerie Deutschland 2003!

Mein Tipp:

Sorry – 30. November 2003 war Einsendeschluss!